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So einfach war es also zu gehen

23.00
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So einfach war es also zu gehen

23.00

So einfach war es also zu gehen : Roman / Laura Vogt

2016 / 2. Aufl. 2016

188 S ; 11 x 19 cm
Broschur mit Fadenheftung
(Edition Literatur Ostschweiz; Bd 3.)
ISBN 978-3-7291-1150-9

CHF 23.00 / EUR 23.00

Buchgestaltung: TGG

Ich betätigte das Feuerzeug und inhalierte schweigend. Schliesslich sagte ich: Wäre Vater tot, gingen wir an ein Grab, eine Figur wäre darauf platziert, ein Engel aus Bronze zum Beispiel, Maria mit Kind im Arm oder stattdessen ein Lamm, ein Kamel, die Sphinx. Wir könnten jeden Monat Blumen bringen, und das Grab würde nach fünfundzwanzig Jahren aufgehoben.
Aber er ist nicht tot, basta, entgegnete Naomi.

Laura Vogt, geboren 1989 in Teufen, absolvierte das Schweizerische Literaturinstitut in Biel. Davor studierte sie fünf Semester Kulturwissenschaften an der Universität Luzern und hielt sich längere Zeit in Uganda, Ägypten und Griechenland auf. Sie schreibt Prosa, lyrische und journalistische Texte und ist in diverse Projekte involviert. 2012 gewann sie den Schreibwettbewerb der Literaare; 2014 wurde sie mit einem Werkbeitrag der Ausserrhodischen Kulturstiftung ausgezeichnet.

In ihrem beeindruckenden Debütroman erzählt Laura Vogt von Vätern und Schwestern, Körper und Spiegel, von Sprache und Schweigen, Nähe und Distanz. Es geht ums Unterwegssein und den Umgang mit sich selbst als Fluchttier.

«In einer bildstarken Sprache, hellwach und hoch agil, erkundet die junge Ich-Erzählerin Helen ihre inneren Landschaften, die sich nicht nur in Hamburg und der Schweiz, sondern auch im Ägypten der arabischen Revolution offenbaren. Am Ende ist sie eine andere; im Verlust aller Gewissheiten ist sie nicht nur in der Gegenwart angekommen, sondern auch näher bei sich selbst.» Ruth Schweikert

«Laura Vogt gelingt es, eine intime Form der Literatur mit engagiertem und genauem Erzählen zu verbinden.» Francesco Micieli

 

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So einfach war es also zu gehen : Roman / Laura Vogt

2016 / 2. Aufl. 2016

188 S ; 11 x 19 cm
Broschur mit Fadenheftung
(Edition Literatur Ostschweiz; Bd 3.)
ISBN 978-3-7291-1150-9

CHF 23.00 / EUR 23.00

Buchgestaltung: TGG

Ich betätigte das Feuerzeug und inhalierte schweigend. Schliesslich sagte ich: Wäre Vater tot, gingen wir an ein Grab, eine Figur wäre darauf platziert, ein Engel aus Bronze zum Beispiel, Maria mit Kind im Arm oder stattdessen ein Lamm, ein Kamel, die Sphinx. Wir könnten jeden Monat Blumen bringen, und das Grab würde nach fünfundzwanzig Jahren aufgehoben.
Aber er ist nicht tot, basta, entgegnete Naomi.

Laura Vogt, geboren 1989 in Teufen, absolvierte das Schweizerische Literaturinstitut in Biel. Davor studierte sie fünf Semester Kulturwissenschaften an der Universität Luzern und hielt sich längere Zeit in Uganda, Ägypten und Griechenland auf. Sie schreibt Prosa, lyrische und journalistische Texte und ist in diverse Projekte involviert. 2012 gewann sie den Schreibwettbewerb der Literaare; 2014 wurde sie mit einem Werkbeitrag der Ausserrhodischen Kulturstiftung ausgezeichnet.

In ihrem beeindruckenden Debütroman erzählt Laura Vogt von Vätern und Schwestern, Körper und Spiegel, von Sprache und Schweigen, Nähe und Distanz. Es geht ums Unterwegssein und den Umgang mit sich selbst als Fluchttier.

«In einer bildstarken Sprache, hellwach und hoch agil, erkundet die junge Ich-Erzählerin Helen ihre inneren Landschaften, die sich nicht nur in Hamburg und der Schweiz, sondern auch im Ägypten der arabischen Revolution offenbaren. Am Ende ist sie eine andere; im Verlust aller Gewissheiten ist sie nicht nur in der Gegenwart angekommen, sondern auch näher bei sich selbst.» Ruth Schweikert

«Laura Vogt gelingt es, eine intime Form der Literatur mit engagiertem und genauem Erzählen zu verbinden.» Francesco Micieli