18. Oktober 2026: Jost Hochuli verstorben
Tief bewegt nehmen wir Abschied von Jost Hochuli (8.6.1933–18.10.2026).
Er verstarb am 18.10.2026 im Kreis seiner Angehörigen.
Jost Hochuli war Grafiker und Buchgestalter sowie Initiant und Gründungspräsident der VGS Verlagsgenossenschaft (damals Verlagsgemeinschaft) im Jahr 1979. Seine Werke als Gestalter und Autor stiessen auf weltweites Interesse, auch als Lehrperson war er über die Schweiz hinaus bekannt.
Wir sind dankbar für die gemeinsame Zeit und werden sein Andenken stets in Ehren halten. Unser Mitgefühl gilt seiner Familie und Wegbegleitern.
Foto: Michael Bundscherer, 2023
Nachruf
Jost Hochuli – ein Leben für das Buch
Am Sonntag, 18.10.2026 verstarb Jost Hochuli.
Mit Jost Hochuli (8.6.1933–18.10.2026) verliert die VGS Verlagsgenossenschaft St. Gallen ihren Gründungspräsidenten (1979–2004) sowie einen Buchgestalter, Herausgeber und Autor, der das Gesicht unseres Verlags über Jahrzehnte entscheidend geprägt hat. Wir verlieren aber auch einen Weggefährten und Freund, der seine Arbeit mit grosser Hingabe, intellektueller Neugier und einem unbestechlichen Sinn für Qualität ausgeübt hat. Sein Wirken war eng mit der Ostschweiz verbunden und zugleich Teil einer internationalen Geschichte der Typografie und Buchgestaltung.
Als die VGS 1979 gegründet wurde, ging es zunächst darum, eine Lücke zu schliessen. Nach dem Tod von Verleger Henry Tschudy und der Aufgabe des Buchgeschäfts der Druckerei Zollikofer, drohten die Sangallensia – Bücher über die Geschichte, Kultur und das Leben St. Gallens und seiner Umgebung – ihre verlegerische Heimat zu verlieren. Sechs Persönlichkeiten aus dem kulturellen Leben der Stadt – der Drucker Rolf Stehle, der Lithograf Ralph John, der Buchhändler Peter Fehr, Stadtarchivar Ernst Ziegler und Kantonsbibliothekar Peter Wegelin, taten sich auf Initiative von Jost Hochuli zusammen und gründeten die nicht gewinnorientierte Verlagsgemeinschaft, jetzt VGS Verlagsgenossenschaft St. Gallen, die sich bis heute dem kulturellen Buch widmet.Als Herausgeber und Gestalter der Buchreihen Typotron-Hefte und Edition Ostschweiz – je 17 Ausgaben – gab er der VGS ihre unverwechselbare gestalterische und verlegerische Identität. Dass unser Verlag mit vorwiegend regionalen Themen über die Grenzen der Ostschweiz hinaus wahrgenommen wird und in nationalen wie internationalen Wettbewerben Anerkennung fand, ist nicht selbstverständlich und zu grossen Teilen Jost Hochuli zu verdanken; die Geschichte der VGS und die Tätigkeit von Jost Hochuli als Buchgestalter lassen sich nicht voneinander trennen.
Dabei begann sein beruflicher Weg keineswegs mit dem Plan, Buchgestalter zu werden. Nach der Primarschule und dem Gymnasium in seiner Heimatstadt St. Gallen trat er 1952 in die hiesige Kunstgewerbeschule ein, mit dem Ziel Maler zu werden. Zwei Begegnungen beeinflussten seinen dann doch anders verlaufenden beruflichen Lebensweg jedoch massgeblich: Sein Lehrer Willi Baus machte ihn mit der Arbeit internationaler Gestalter, unter anderem des Niederländers Willem Sandberg, vertraut. Dessen Kataloge und Plakate unterschieden sich deutlich von der strengeren Formensprache, die damals die führende Schweizer Grafik und Typografie prägte. Jost Hochuli begann damals, Fachbücher zu kaufen und sich in die Geschichte der Moderne, der Architektur und des Designs zu vertiefen. Aus dieser frühen Leidenschaft entstand eine umfangreiche Bibliothek, die er in den letzten Jahren als Vorlass dem Zentrum für das Buch an der Kantonsbibliothek Vadiana in St. Gallen übergab.
Eine weitere entscheidende Begegnung war die mit dem Typografen Rudolf Hostettler. Bei ihm durfte Hochuli als typografischer Gestalter volontieren. In Hostettlers Büro an der Gutenbergstrasse in St. Gallen, wo er an drei Tagen pro Woche arbeitete, erhielt er Einblick in eine Welt, in der sich wesentliche Entwicklungen der internationalen Typografie kreuzten. Hostettler redigierte während 30 Jahren die Typographischen Monatsblätter, die in den fünfziger und sechziger Jahren zu den einflussreichsten typografischen Fachzeitschriften weltweit gehörten; international gefragte Gestalter gingen hier ein und aus. Für den jungen Hochuli war dies ein prägender Einstieg in ein Fachgebiet, dessen Bedeutung er, wie er später selbst festhielt, erst nach und nach erkannte.
Nach seiner Ausbildung und einer mehrmonatigen Reise mit seinem Freund und Kollegen Max Koller durch Frankreich, die ihn unter anderem zum Schriftgestalter Adrian Frutiger in Paris führte, machte sich Hochuli Anfang 1959 in St. Gallen als Grafiker selbstständig. Zu seinen frühen Kunden gehörte Henry Tschudy, Verleger und Drucker und eine markante Persönlichkeit des St. Galler Kulturlebens. Allmählich entwickelte sich eine berufliche Laufbahn, in der Schrift, Typografie und Buchgestaltung immer mehr ins Zentrum rückten.
Ein weiterer wesentlicher Teil seines Berufslebens war die Diskussion und Weitergabe seines Wissens und Könnens. Ab 1967 unterrichtete Hochuli an der Kunstgewerbeschule Zürich, zunächst Schrift, später auch formalen Basisunterricht in der Fachklasse Grafik. 1980 beendete er seine Lehrtätigkeit in Zürich und wurde von der Schule für Gestaltung in St. Gallen angefragt, um gemeinsam mit Rudolf Hostettler und Max Koller einen Weiterbildungskurs für typografische Gestalter aufzubauen. In den folgenden sechzehn Jahren unterrichtete er nicht nur engagiert den Nachwuchs, sondern machte auch mehrere grundsätzliche technische Veränderungen mit: vom Bleisatz über den Fotosatz und den CRT-Satz bis zum Desktop-Publishing. Es änderten sich nicht nur die technischen Mittel, sondern auch das Berufsbild des Setzers und Gestalters, wobei Jost Hochuli stets den Blick auf das richtige Verhältnis von handwerklicher Tradition und technischer Innovation richtete.
Hochuli blieb dabei ein Gestalter, der lieber zuerst mit der Hand dachte. Er arbeitete weitgehend analog, mit Bleistift, Farbstift und ausgeschnittenen, geklebten Maquetten. Viele Gestaltungsideen, so beschrieb er es selbst, entstanden erst während der Arbeit auf dem Papier. Erst wenn die Details geklärt waren, wechselte er an den Computer und zu InDesign. Hochuli war der Überzeugung, dass Gestaltung ein denkender, tastender Prozess ist und dass die Qualität eines Buches aus der sorgfältigen Auseinandersetzung mit seinem Inhalt entsteht.
Für Hochuli war Typografie nie bloss eine Frage von Schönheit oder formaler Ordnung. Schrift, Satz, Bild, Legende und Haupttext sollten in eine Beziehung zueinander treten, die dem jeweiligen Inhalt gerecht wurde. Gerade die Sachbücher der VGS boten dafür ein reiches Feld: Sie verlangten nach einer überzeugenden Verbindung von Texten unter-schiedlicher Art und spezifischem Bildmaterial. Hochuli begegnete jedem Buch als einer neuen, eigenen Aufgabe. Seine Gestaltung war präzise, klar und bis ins Detail durchdacht, ohne dabei schematisch zu werden. Sie liess dem Inhalt Raum und gab ihm zugleich eine unverwechselbare Form.
Wie fruchtbar diese Haltung sein konnte, zeigen die beiden Reihen, die Hochuli über mehr als drei Jahrzehnte hinweg betreute: die Typotron-Hefte und die Edition Ostschweiz. Sie stehen beispielhaft für sein Verständnis von Buchgestaltung als kultureller Arbeit. Die regionale Verankerung war für ihn keine Einschränkung, sondern eine Quelle der Vielfalt. Themen aus St. Gallen und der Ostschweiz wurden durch seine Gestaltung zu Büchern, die auch Leserinnen und Leser ausserhalb der Region ansprechen konnten. Sie machten sichtbar, dass ein Buch über einen konkreten Ort zugleich Fragen aufwerfen kann, die weit über diesen Ort hinausreichen. Ausstellungen zu seinem Werk, seine in vielen Sprachen veröffentlichten Bücher und seine Vortragstätigkeit weltweit bezeugen das.
Seine vielleicht auffälligste Arbeit war die Gestaltung der ab 2002 erschienenen Thomas-Mann-Ausgabe, eine Grossausgabe in zwei Bänden oder 58 Einzelausgaben, die der S. Fischer Verlag in seine Hände gelegt hatte.
Jost Hochulis Wirken endete nicht mit dem üblichen Pensionsalter, er begann auch dann noch Neues. Erst nach seinem siebzigsten Geburtstag erhielt er Gelegenheit, Buchgestaltung in Workshops an junge Studierende weiterzugeben – unter anderem in Vaduz, Innsbruck, München und Wien. In diesen Projekten entstanden Broschüren, deren gestalterische Vielfalt aus der Verbindung von präziser Anleitung und eigenständiger Arbeit hervorging. Auch seine Beschäftigung mit dem Type Design führte er im hohen Alter weiter. Nach jahrzehntelanger Auseinandersetzung mit geschriebener und gezeichneter Schrift nahm er 2005 die Arbeit an seiner eigenen Schrift Allegra wieder ernsthaft auf. Es war ein weiteres Zeichen seiner nicht endenden Neugier.
Seine Frau Ursula Gamma hatte er bereits an der Kunstgewerbeschule kennengelernt und 1962 geheiratet. Sie war ihm über Jahrzehnte seine erste Ansprechperson, kritische Gesprächspartnerin und Ermutigerin. Hochuli hat oft betont, dass er seine Arbeit ohne ihre Mithilfe nicht hätte leisten können. Sie gingen gemeinsam auf Reisen und sie unterstützte ihn massgeblich beim Aufbau seiner Ausstellungen im In- und Ausland. In ihrem Haus in St. Gallen, in dem sie mit den drei Töchtern Barbara, Franziska und Regula eine Familie aufgebaut und Ateliers eingerichtet hatten, schufen sie wie später im Ferienhaus im Burgund einen Ort, an dem Familienleben, Freundschaften und berufliche Begegnungen mit Jung und Alt zusammenfanden.
Die VGS war für Jost Hochuli ein Herzensanliegen, der Wert dieser Arbeit bemass sich für ihn nicht allein in wirtschaftlichen Kategorien. Es ging darum, Bücher möglich zu machen, die sonst vielleicht nicht erschienen wären, und einem kulturellen Erbe eine zeitgemässe Form zu geben. Die Genossenschaftsidee, das gemeinsame Engagement und die Bereitschaft, Verantwortung für eine Sache zu übernehmen, die über den eigenen Nutzen hinausgeht, waren dafür entscheidend.
Dass die VGS heute als regional verankerter Verlag mit einer eigenständigen gestalterischen Handschrift wahrgenommen wird, verdankt sie wesentlich Jost Hochuli. Er hat nicht nur einzelne Bücher gestaltet, sondern über Jahrzehnte einen Massstab dafür gesetzt, wie ernst man den Inhalt eines Buches nehmen kann – und wie viel die Form zu seinem Verständnis beiträgt. Sein Werk verbindet handwerkliche Sorgfalt mit geistiger Offenheit, lokale Verankerung mit internationalem Horizont und die Achtung vor der Tradition mit der Bereitschaft, Neues zu erproben.
Wir von der VGS verlieren mit Jost Hochuli einen Gründer, einen prägenden Gestalter und einen langjährigen Weggefährten. Wir sind ihm dankbar für seine aussergewöhnliche Arbeit, für seine Treue zum Verlag und für die Haltung, die er uns vorgelebt hat: Bücher verdienen Aufmerksamkeit. Ihre Gestaltung ist keine Nebensache, sondern ein wesentlicher Teil ihrer Aussage.
Unser tief empfundenes Mitgefühl gilt seiner Familie, insbesondere Ursula und den Töchtern Barbara, Regula und Franziska, sowie allen, die ihm persönlich und beruflich nahestanden. Wir werden Jost Hochuli in grosser Dankbarkeit und mit bleibender Hochachtung in Erinnerung behalten.
BIOGRAFISCHE DATEN
8. Juni 1933, geboren in St. Gallen; Bürger von Safenwil AG und St. Gallen
1940–1946 Primarschule
1946–1952 Altsprachliches Gymnasium
1952–1954 Kunstgewerbliche Abteilung der Gewerblichen Berufsschule St. Gallen, Lehrer Jakob Nef, Willi Baus, Remy Nüesch
1954 –1955 Volontär bei Rudolf Hostettler, künstlerischer Leiter der Druckerei Zollikofer & Co. AG, St. Gallen
1955–1958 Lehre als Schriftsetzer, von 4 auf 2½ Jahre abgekürzt, in der Druckerei Zollikofer und an der Setzerfachklasse der Kunstgewerbeschule der Stadt Zürich; dort Schriftunterricht bei Walter Käch
1958 Reise durch Frankreich mit Max Koller; Herbst/Winter einige Kurse an der École Estienne in Paris, unter anderem Schriftschreiben bei Adrian Frutiger
ab 1959 eigenes Atelier in St. Gallen (Bahnhofplatz 7) für Gebrauchs-grafik (Industriegrafik und institutionelle Grafik, Buchgestaltung)
1962 Heirat mit Ursula Gamma, geb. 1. März 1939 in Appenzell, Grafikerin
1963 Geburt der Tochter Barbara
1965 Bau des Wohnhauses mit Atelier an der Waldgutstrasse 37 in St. Gallen-Rotmonten
1966 Geburt der Tochter Franziska
1967–1976 Lehrtätigkeit: Kunstgewerbeschule (später Schule für Gestaltung) Zürich, Abteilung Lehrlingsklassen (Schulleiter Max Caflisch), pro Woche 2 × 4 Lektionen Schriftschreiben und -zeichnen für Grafiker und Dekorateure (als Nachfolger von Walter Käch); Abendkurs Schrift an der Metallklasse (Gold- und Silberschmiede der Abteilung Tagesklassen), pro Woche 2 Lektionen
1968 Sprachaufenthalt in England; Begegnungen mit Berthold Ludwig Wolpe, Beatrice Warde und S. H. Steinberg
1968 Geburt der Tochter Regula
1974 Teilnahme am 1. ATypI-Seminar in Basel; anschliessend Eintritt in die ATypI (Association Typographique Internationale), Mitglied bis 2005
1976–1980 Lehrtätigkeit: Kunstgewerbeschule (später Schule für Gestaltung) Zürich, Abteilung Tagesklassen (Schulleiter Ueli Müller), pro Woche 8–16 Lektionen Schriftunterricht und formaler Basisunterricht in der Grafikfachklasse
1979 Mitgründer der Genossenschaft VGS Verlagsgemeinschaft (heute Verlagsgenossenschaft), St. Gallen; Präsident des Verwaltungsrates bis 2004, Gestalter bis 2009
1980–1996 Lehrtätigkeit: Schule für Gestaltung in St. Gallen, Grafikfachklasse, pro Woche 4 Lektionen Schriftschreiben und -zeichnen; 4 weitere Lektionen am Weiterbildungskurs ‹Typografischer Gestalter›
1983 Ausstellung im Stadtmuseum München, Ignaz-Günther-Haus, zusammen mit Gerrit Noordzij
1986–1993 7 Ausstellungen, die J.H. zusammen mit Kantonsbibliothekar Prof. Dr. Peter Wegelin, Kantonsbibliothek Vadiana St. Gallen, im Rahmen der VGS plante und durchführte, jene von 1988–1992 unter dem Titel ‹Die Vadiana zeigt Buchgestaltung in St. Katharinen›
1986 ‹Buchkunst im Wandel›, zusammengestellt von Hans Peter Willberg, im Ausstellungssaal des Regierungsgebäudes mit Vorlesungsreihe an der Universität St. Gallen (HSG)
1988 ‹Die Edition Tiessen› in St. Katharinen
1989 ‹Max Caflisch, ein Schweizer Typograph› in St. Katharinen, mit Vorlesungsreihe der HSG ebendort
1990 ‹Franz Zeier: Buchkunst, Papierkunst› in St. Katharinen, mit Vorlesungsreihe der HSG ebendort
1991 ‹Buch und Arbeiter. Die Büchergilde Gutenberg› in St. Katharinen, mit Vorlesungsreihe der HSG ebendort
1992 ‹Bartkowiaks Forum Book Art› in St. Katharinen 1993 ‹Buchgestaltung in der Schweiz› im Waaghaussaal, mit Vorlesungsreihe der HSG im Gemeinderatssaal
1988 Ruf auf eine Professur für Schrift, im Speziellen Typografie, an die Universität-Gesamthochschule Essen; abgelehnt
1989 Icograda-Ehrenpreis an der Internationalen Buchkunst-ausstellung IBA in Leipzig
1989–1990 Ausstellungen in Warschau, Universitätsbibliothek; Krakau, Akademie der Bildenden Künste; Thorn, Akademie der Bildenden Künste; Posen, Akademie der Bildenden Künste
1991 Ausstellung in Stuttgart, Kunstakademie Ehrenmitglied des Double Crown Club, London
1993 Im Auftrag von Pro Helvetia Kurator und Gestalter der Ausstellung ‹Buchgestaltung in der Schweiz›; Ausstellung in St. Gallen, Waaghaus, anschliessend an 18 verschiedenen Orten im In-und Ausland, letzte Ausstellung 2004 in Kairo, Mubarak-Bibliothek
1994 Ernennung zum HonFISTD, Honorary Fellow International Society of Typographic Designers, London
1996 Ausstellung in London, St Bride Institute
1997 Ausstellung in St. Gallen, St. Katharinen
1998 Ausstellung aller Typotron-Hefte in Mainz, Gutenberg-Museum
1999 Gutenberg-Preis der Stadt Leipzig
2004 Jan-Tschichold-Preis des Bundesamtes für Kultur
2005 Ernennung zum Senator der Internationalen Gutenberg-Gesellschaft, Mainz
2008 Kurator und Gestalter der Ausstellung ‹Buchgestaltung in St. Gallen›; Ausstellung in Genf am Salon internationale du livre et de la presse, anschliessend an verschiedenen Orten im In- und Ausland, unter anderen in New York am American Institute of Graphic Arts, AIGA
2012 Anerkennungspreis der Stadt St. Gallen
2018 Kurator und Gestalter der Ausstellung ‹Tschichold in St. Gallen›; Ausstellungen in St. Gallen, Leipzig (Museum für Druckkunst) und Wien
2019 Ausstellung ‹Aus Josts Archiv› in der Kunstbibliothek Sitterwerk, St. Gallen, nach einer Idee von Roland Früh und Martin Leuthold
2020 Ehrenmitglied der Länderorganisationen Österreich und Schweiz der Alliance Graphique Internationale, AGI
2022 Ernennung zum Ehrenpräsidenten der Typographischen Gesellschaft Austria
2023 Publikation Jost Hochuli. Typobiografie: Arbeiten aus 60 Jahren mit Ausstellung an der Gewerblichen Berufsschule St. Gallen und der Bibliothek Hauptpost; Vortragsreihe anlässlich des 90. Geburtstags
2024 Ernennung zum Ehrenpräsidenten der VGS Verlags-genossenschaft St. Gallen
2025 Ausstellung «Personale Jost Hochuli Typobiografie» im Designcenter Transtage, Hangzhou, Veröffentlichung der chinesischen Ausgabe der Typobiografie
2026 Ernennung zum Ehrenmitglied der Typographischen Gesellschaft München
1978 ff. Zahlreiche Vorträge im In-und Ausland
2009 ff. Workshops für Buchgestaltung, unter anderen an der Universität Liechtenstein, Institut für Architektur und Raumentwicklung; an der ‹Graphischen›, Wien, organisiert von der Typographischen Gesellschaft Austria; in Innsbruck im ‹Wei sraum›, organisiert vom Designforum Tirol; an der Designschule München, organisiert von der Typografischen Gesellschaft München
Quellen:
– Typobiografie. Jost Hochuli: Arbeiten aus 60 Jahren, St. Gallen (VGS) 2023.
– Rupert Kalkofen et al., Das Büchlein der Bücher. 25 Jahre VGS Verlagsgemeinschaft St. Gallen, St. Gallen (VGS), 2004.
Weitere Referenzen:
http://www.designculture.it/interview/jost-hochuli.html
http://indexgrafik.fr/jost-hochuli/
https://hyphenpress.co.uk/subjects/Hochuli
https://en.caa.edu.cn/study/schoolsdepartments/school-of-visual-communication
Typobiografie: Jost Hochuli. Arbeiten aus 60 Jahren
Doris Überschlag, Rupert Kalkofen und Roland Stieger (Hrsg.), mit Beiträgen von John Morgan, Robin Kinross, Roland Früh und Jost Hochuli
200 Seiten, über 200 Abbildungen, 19 × 26,3 cm, Hardcover
Buchgestaltung: Jost Hochuli
ISBN 978-3-7291-1203-2
Dieses Buch gibt einen umfassenden Überblick über Jost Hochulis buchgestalterisches Schaffen. Er ist seit über 60 Jahren als Grafiker und Buchgestalter tätig. Zur hohen Zeit der «Schweizer Typografie» ausgebildet, hat er bald zu einem eigenen Ausdruck gefunden, ohne ideologische Vorgaben und Zwänge. Das hat er im In- und Ausland weitergegeben und ist vielfach ausgezeichnet worden.