23.10.2026, 19.30 Uhr: Lesung «Diaspora oder neue Heimat?»

«Diaspora oder neue Heimat – Migration in die Ostschweiz» lädt zur Begegnung mit 27 Menschen mit Migrationshintergrund ein. Diese haben den Autoren Martin Arnold und Urs Fitze ihre Geschichte erzählt: vom tamilischen Gastwirt in einem Appenzeller Dorf über die Seconda, die es zur Stadtpräsidentin gebracht hat, bis zum jungen Afghanen, der nach verlorenen Jahren als minderjähriger Geflüchteter den Lehrabschluss geschafft hat. Es zeigt sich, dass die Frage nach Diaspora oder neuer Heimat oft eine Generationenfrage ist. Denn Integration braucht Zeit.

Am Veranstaltungsabend berichtet eine der porträtierten Personen aus erster Hand von ihren Erfahrungen, während die Autoren die im Buch gesammelten Lebensgeschichten in die jüngere Migrationsgeschichte der Ostschweiz einordnen. Dabei erklären sie, wie die jahrzehntelang verfolgte Politik der Begrenzung der Ausländerzahl immer wieder an der Menschenwürde kratzte – und weshalb Viele dennoch blieben. Die Gründe dafür finden sich nicht nur in persönlicher Hartnäckigkeit und einer Wirtschaft, die sich des beruflichen Werts zugewanderter Personen bewusst ist, sondern auch im privaten und gesellschaftlichen Umfeld, das die oft garstige Politik mit Gastlichkeit, Freundschaft und Liebe aufwiegt.

Freitag, 23.10.2026, 18.30 Uhr
Kantonsbibliothek Thurgau
Promenadenstrasse 12
8500 Frauenfeld

Veranstaltungsinfo

Diaspora oder neue Heimat? Diaspora oder neue Heimat?
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Diaspora oder neue Heimat?
CHF 32.00

Diaspora oder neue Heimat? Migration in die Ostschweiz

Martin Arnold, Urs Fitze
272 Seiten, 65 Abbildungen, 17,5 × 24 cm, Broschur
Buchgestaltung: Eveline Arnold
ISBN 978-3-7291-1212-4

Die Ghanesin, die ihrer Liebe in die Ostschweiz gefolgt ist, erlebt ihr Gastland als gastlich und garstig zugleich. Mit Letzterem meint sie nicht nur das Wetter.

27 Menschen mit Migrationshintergrund erzählen den Autoren Martin Arnold und Urs Fitze in diesem Buch ihre Geschichte – vom tamilischen Gastwirt in einem Appenzeller Dorf über die Seconda, die es zur Stadtpräsidentin gebracht hat, bis zum jungen Afghanen, der nach verlorenen Jahren als minderjähriger Geflüchteter den Lehrabschluss geschafft hat. Die Autoren erzählen die Geschichte der Migration in die Ostschweiz vom Ende des 19. Jahrhunderts bis in die Gegenwart und zeigen, wie Integration, Politik und persönliche Lebenswege zusammenwirken.

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