VGS Verlagsgenossenschaft St. Gallen

  • Shop
  • Café Spörri 1932–2012

Café Spörri 1932–2012

CHF 30.00
Spörri_Website-Cover4.jpg
Seiten aus Cafe-Spoerri_Buch_20260310_2_Seite_01.png
Seiten aus Cafe-Spoerri_Buch_20260310_2_Seite_02.png
Seiten aus Cafe-Spoerri_Buch_20260310_2_Seite_03.png
Seiten aus Cafe-Spoerri_Buch_20260310_2_Seite_04.png
Seiten aus Cafe-Spoerri_Buch_20260310_2_Seite_05.png
Seiten aus Cafe-Spoerri_Buch_20260310_2_Seite_06.png
Seiten aus Cafe-Spoerri_Buch_20260310_2_Seite_07.png
Seiten aus Cafe-Spoerri_Buch_20260310_2_Seite_08.png
Seiten aus Cafe-Spoerri_Buch_20260310_2_Seite_09.png
Seiten aus Cafe-Spoerri_Buch_20260310_2_Seite_10.png
Seiten aus Cafe-Spoerri_Buch_20260310_2_Seite_11.png
Seiten aus Cafe-Spoerri_Buch_20260310_2_Seite_12.png

Café Spörri 1932–2012

CHF 30.00

Zeughaus Teufen, David Glanzmann, Lilia Glanzmann, Hanspeter Spörri (Hrsg.)

Buchgestaltung: TGG Design Agentur, St. Gallen

178 Seiten, ca. 240 Abbildungen, 15,4 × 21 cm, Wire-O-Bindung

ISBN 978-3-7291-1213-1

CHF / EUR 30.–

Anlässlich der Ausstellung Café Spörri im Zeughaus Teufen erscheint die gleichnamige Begleitpublikation.

Die Geschichte des Café Spörri ist untrennbar mit der Familie Spörri verbunden, angefangen mit Jakob «Jacques» Spörri (1881–1963), dessen Vision den Grundstein für eine jahrzehntelange Tradition legte. Bevor das Haus zu jener Institution wurde, die über Generationen hinweg als «Stadtcafé im Appenzellerland» bekannt sein sollte, durchlief Jacques Spörri eine aussergewöhnliche berufliche Odyssee. Seine Lehr- und Wanderjahre führten ihn zu Beginn des 20. Jahrhunderts quer durch Europa, vom Genfersee über das mondäne Nizza und Paris bis hin in die nebligen Gassen Glasgows und zurück in die touristischen Hochburgen der Schweiz. Es war eine Zeit der «Belle Époque», in der die Konditorkunst ihre Blütezeit erlebte und in der ein junger Handwerker nicht nur Rezepte, sondern auch Sprachen, Kulturen und den Umgang mit einer anspruchsvollen internationalen Klientel erlernte.

Die vorliegenden Arbeitszeugnisse, sorgfältig aufbewahrte Papierdokumente in verschnörkelter Handschrift oder auf gedrucktem Briefkopf, zeichnen den Lebensweg eines Handwerkers nach, der seine Kunst mit Leidenschaft und Disziplin perfektionierte. Sie sind nicht nur Belege für Anstellungen, sondern Zeugen einer europäischen Bildungsreise, die das Fundament für die spätere Qualität und den Ruf des Café Spörri legte.

Wir bewegen uns oft zwischen den Welten: von Paris ins Appenzellerland, vom Grand Hotel in die Dorfstube, auf der Suche nach Schutz und Fortschritt. Das Café Spörri verband diese vermeitlichen Gegensätze mühelos und brachte das Menschliche in uns zum Vorschein. Unter Peter und Helen Spörri avancierte das Haus in den 1960er- und -70er-Jahren zum «Bijou», in dem Bundesräte, Filmstars und die Dorfjugend gleichermassen verkehrten.

Ausstellung und Buch sind ein Beitrag zur Debatte um Baukultur und den Wandel des Dorflebens. Sie regen dazu an, über den Wert von Treffpunkten nachzudenken – Orte der Begegnung, an denen die Welt für einen Moment stillstand. Doch die Geschichte erzählt auch vom schmerzhaften Ende: dem Ringen um einen Neubau, dem Konflikt zwischen betrieblicher Notwendigkeit und Ortsbildschutz sowie dem Verlust eines identitätsstiftenden Ortes.

Quantity:
Add To Cart

Zeughaus Teufen, David Glanzmann, Lilia Glanzmann, Hanspeter Spörri (Hrsg.)

Buchgestaltung: TGG Design Agentur, St. Gallen

178 Seiten, ca. 240 Abbildungen, 15,4 × 21 cm, Wire-O-Bindung

ISBN 978-3-7291-1213-1

CHF / EUR 30.–

Anlässlich der Ausstellung Café Spörri im Zeughaus Teufen erscheint die gleichnamige Begleitpublikation.

Die Geschichte des Café Spörri ist untrennbar mit der Familie Spörri verbunden, angefangen mit Jakob «Jacques» Spörri (1881–1963), dessen Vision den Grundstein für eine jahrzehntelange Tradition legte. Bevor das Haus zu jener Institution wurde, die über Generationen hinweg als «Stadtcafé im Appenzellerland» bekannt sein sollte, durchlief Jacques Spörri eine aussergewöhnliche berufliche Odyssee. Seine Lehr- und Wanderjahre führten ihn zu Beginn des 20. Jahrhunderts quer durch Europa, vom Genfersee über das mondäne Nizza und Paris bis hin in die nebligen Gassen Glasgows und zurück in die touristischen Hochburgen der Schweiz. Es war eine Zeit der «Belle Époque», in der die Konditorkunst ihre Blütezeit erlebte und in der ein junger Handwerker nicht nur Rezepte, sondern auch Sprachen, Kulturen und den Umgang mit einer anspruchsvollen internationalen Klientel erlernte.

Die vorliegenden Arbeitszeugnisse, sorgfältig aufbewahrte Papierdokumente in verschnörkelter Handschrift oder auf gedrucktem Briefkopf, zeichnen den Lebensweg eines Handwerkers nach, der seine Kunst mit Leidenschaft und Disziplin perfektionierte. Sie sind nicht nur Belege für Anstellungen, sondern Zeugen einer europäischen Bildungsreise, die das Fundament für die spätere Qualität und den Ruf des Café Spörri legte.

Wir bewegen uns oft zwischen den Welten: von Paris ins Appenzellerland, vom Grand Hotel in die Dorfstube, auf der Suche nach Schutz und Fortschritt. Das Café Spörri verband diese vermeitlichen Gegensätze mühelos und brachte das Menschliche in uns zum Vorschein. Unter Peter und Helen Spörri avancierte das Haus in den 1960er- und -70er-Jahren zum «Bijou», in dem Bundesräte, Filmstars und die Dorfjugend gleichermassen verkehrten.

Ausstellung und Buch sind ein Beitrag zur Debatte um Baukultur und den Wandel des Dorflebens. Sie regen dazu an, über den Wert von Treffpunkten nachzudenken – Orte der Begegnung, an denen die Welt für einen Moment stillstand. Doch die Geschichte erzählt auch vom schmerzhaften Ende: dem Ringen um einen Neubau, dem Konflikt zwischen betrieblicher Notwendigkeit und Ortsbildschutz sowie dem Verlust eines identitätsstiftenden Ortes.