VGS Verlagsgenossenschaft St. Gallen

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Soeben neu erschienen:

Faszination Farbholzschnitt

Beeinflusst vom japanischen Farbholzschnitt, begannen um 1860 in Paris tätige Künstler sich mit der japanischen Kunst auseinander zu setzen. Der Japonismus erfuhr schnell eine Verbreitung über ganz Europa. Im deutschsprachigen Raum beschäftigten sich die Hamburger Otto Eckmann und Peter Behrens um 1895 erstmals mit dem Holzschnitt nach japanischen Vorbildern. Wenig später folgten Emil Orlik und Ernst Neumann. 1901‒02 widmeten sich in München auch Martha Cunz und Wassily Kandinsky dem japanisierenden Farbholzschnitt. Die neue Kunstform erfreute sich bald grosser Beliebtheit, und zahlreiche Künstlerinnen und Künstler pflegten den Mehrplattenholzschnitt.


Studer, Daniel. Faszination Farbholzschnitt: der japanisierende Farbholzschnitt als Kunstform des Jugendstils; mit einem Katalog der Holzschnitte von Martha Cunz.
St.Gallen: VGS Verlagsgenossenschaft St.Gallen, 2016.
276 S.: Ill.; 22,5 x 30 cm; Hardcover mit geradem Buchrücken, auf den Buchblock beschnitten.
(ISBN 978-3-7291-1152-3)  CHF / EUR 48.‒


soeben neu erschienen: 
«So einfach war es also zu gehen»

Als dritter Titel der Edition Literatur Ostschweiz erscheint demnächst das Romandebut der St.Galler Autorin Laura Vogt. In ihrem Erstling geht es um Väter und Schwestern, Nähe und Distanz.

Ich betätigte das Feuerzeug und inhalierte schweigend. Schliesslich sagte ich: Wäre Vater tot, gingen wir an ein Grab, eine Figur wäre darauf platziert, ein Engel aus Bronze zum Beispiel, Maria mit Kind im Arm oder stattdessen ein Lamm, ein Kamel, die Sphinx. Wir könnten jeden Monat Blumen bringen, und das Grab würde nach fünfundzwanzig Jahren aufgehoben. Aber er ist nicht tot, basta, entgegnete Naomi.

Laura Vogt, geboren 1989 in Teufen, absolvierte das Schweizerische Literaturinstitut in Biel. Davor studierte sie fünf Semester Kulturwissenschaften an der Universität Luzern und hielt sich längere Zeit in Uganda, Ägypten und Griechenland auf. Sie schreibt Prosa, lyrische und journalistische Texte und ist in diverse Projekte involviert. 2012 gewann sie den Schreibwettbewerb der Literaare; 2014 wurde sie mit einem Werkbeitrag der Ausserrhodischen Kulturstiftung ausgezeichnet.

In ihrem beeindruckenden Debütroman erzählt Laura Vogt von Vätern und Schwestern, Körper und Spiegel, von Sprache und Schweigen, Nähe und Distanz. Es geht ums Unterwegssein und den Umgang mit sich selbst als Fluchttier.

«In einer bildstarken Sprache, hellwach und hoch agil, erkundet die junge Ich-Erzählerin Helen ihre inneren Landschaften, die sich nicht nur in Hamburg und der Schweiz, sondern auch im Ägypten der arabischen Revolution offenbaren. Am Ende ist sie eine andere; im Verlust aller Gewissheiten ist sie nicht nur in der Gegenwart angekommen, sondern auch näher bei sich selbst.» Ruth Schweikert

«Laura Vogt gelingt es, eine intime Form der Literatur mit engagiertem und genauem Erzählen zu verbinden» Francesco Micieli


soeben neu erschienen:
nachtein – nachtaus: 8 Nächte, 8 Besuche

 

Regierungsrätin Heidi Hanselmann stellte ihr Präsidialjahr unter das Motto «Nachtein – nachtaus, damit tagein – tagaus alles funktioniert». Bei nächtlichen Besuchen in verschiedenen Betrieben und Regionen des Kantons St. Gallen und begleitet von einer Journalistin und einer Fotografin sind eindrückliche Reportagen entstanden, die nun in einem Band vorliegen. 

«Diese Menschen arbeiten für das Allgemeinwohl und ihre Dienstleistungen werden von der breiten Bevölkerung oft zu wenig wahrgenommen. Ich wollte ihnen durch meinen Besuch unsere Wertschätzung entgegenbringen und gleichzeitig der breiten Bevölkerung diese Tätigkeiten vorstellen.» 
Heidi Hanselmann, Vorsteherin Gesundheitsdepartement St.Gallen



Keller+Kuhn «Alles Übrige ergibt sich von selbst»
Nummer 2 der Edition Literatur Ostschweiz




 

Die beiden Autoren Christoph Keller und Heinrich Kuhn verfassen seit Jahren gemeinsam Geschichten um die beiden Stadtflaneure Maag und Minetti. Erstmals werden die Geschichten im Buch «Alles Übrige ergibt sich von selbst» umfangreich zusammengefasst und – mit Illustrationen von Beni Bischof bereichert – präsentiert.

«Maag & Minetti, das sind zwei empathische Hedonisten, zwei wohlwollende Stadtphilosophen. Sie stellen die grossen Fragen der Welt noch einmal im Kleinen. Nicht so aufgebracht wie Bert Brechts Herr Keuner. Eher bescheiden wie Wolfgang Hermanns Faustini. Auch dieser gewisse Plume von Henri Michaux fällt einem ein. Aber im Grunde gibt es wenig formal und atmosphärisch Vergleichbares. Solche Figuren sind in der Literatur selten.» 
Wolfgang Mörth, Herausgeber von Miromente, der österreichischen Zeitschrift für Gut und Bös

«Wir stehen im Fall Keller + Kuhn vor einer faszinierenden Konstellation multipler Persönlichkeiten. Solche Persönlichkeitsspaltungen können im realen Alltagsleben ­bekanntlich unpraktisch sein oder sich gar katastrophal auswirken – in der Literatur aber sind sie ein grosses Glück: Die Verwandlung des platten Alltags-­­­Ichs in ein kaleidoskopisch schillerndes Autoren-Ich, Poly-­Perspektivität also gehört zu den Existenzbedingungen von Literatur überhaupt: Und wenn ein Autor oder in unserem Fall: zwei Autoren diese Kunst des Blick­winkel-Wechsels, der Mehrfachspiegelung und Wahr­­­nehmungsvervielfachung so virtuos praktizieren wie Keller und Kuhn, dann ist das Leseglück perfekt.» 
Peter Surber, Saiten-Redaktor


Tschicholds Faszikel – Unbekanntes von und zu Jan Tschichold von Jost Hochuli


Heisszeit
29.50

Durstland
23.00

Teufen
30.00