VGS Verlagsgenossenschaft St. Gallen

Neuerscheinungen • Veranstaltungen • Vorschau

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Neuerscheinungen Herbst 2016:

Die Wegelin

Kellenberg, Rolf E. Die Wegelin ‒ vierhundert Jahre Theologen, Ärzte und Bankiers aus St. Gallen. - St. Gallen : VGS Verlagsgenossenschaft St. Gallen, 2016. 152 S. : Ill. ; 16 x 24 cm ; fadengeheftet, Gewebeband mit Schutzumschlag. (ISBN 978-3-7291-1154-7.) CHF 32.00 / EUR 32.00

Der Name Wegelin ist eng mit der St. Galler Stadtgeschichte verbunden. Seit der Einbürgerung des Stammvaters Andreas Wegelin 1586 brachte die Familie eine Reihe herausragender Persönlichkeiten hervor. Dank Zugang zum privaten Familienarchiv bietet das Buch neue bisher unbekannte Einblicke in die wirtschaftliche, politische und private Lebenswelt dieser St. Galler Familie.

Silberfischchen, Lilienhähnchen und andere Insekten

Mégroz, André. Silberfischchen, Lilienhähnchen und andere Insekten. - St. Gallen : VGS Verlagsgenossenschaft St. Gallen, 2016. 76 S. : Ill. ; 14,7 x 23,5 cm ; weiche Broschur. (Edition Ostschweiz, Nr. 17.) (ISBN 978-3-7291-1155-4.) CHF 24.00 / EUR 24.00

Der Entomologe André Mégroz führt mit einem leichtverständlichen Text in die Welt der Insekten ein. Zahlreiche Fotografien aus seinem Archiv sowie seine feinen wissenschaftlichen Zeichnungen und Aquarelle machen die neueste Edition Ostschweiz zu einem faszinierenden Bilderbuch.

St. Gallen – eine Stadt, wie sie nie gebaut wurde

Buff, Théo. St. Gallen : eine Stadt, wie sie nie gebaut wurde. – St. Gallen : VGS Verlagsgenossenschaft St. Gallen, 2016. 264 S. : Ill. ; 24 x 17 cm ; Hardcover, fadengeheftet. (ISBN 978-3-7291-1156-1.) CHF38.00 / EUR 38.00

Ein bunter Cocktail verblüffender, spannender und schräger Ideen und Projekte. Zum Beispiel nicht realisierte Eisenbahnen, Expressstrassen, Eisbahnen und Kuriositäten wie die Seilbahn auf den Freudenberg. Ein Lesebuch zum Nachdenken und Schmunzeln.

Tschichold in St. Gallen

Hochuli, Jost. Tschichold in St. Gallen : Jan Tschicholds Arbeitsbibliothek in der Kantonsbibliothek Vadiana St. Gallen = Jan Tschichold’s reference library in the Vadiana Cantonal Library St. Gallen. Zweisprachig deutsch und englisch, Englisch von Charles Whitehouse. - St.Gallen : VGS Verlagsgenossenschaft St. Gallen, 2016. 96 S. : Ill. ; 14, 8 x 25 cm ; englische Broschur. (ISBN: 978-3-7291-1151-6.) CHF / EUR 28.00

Projekt Grubenmann / Grubenmann Project

Weinand, Yves. Projekt Grubenmann : eine Untersuchung des Forschungslabors IBOIS, zusammen mit Studierenden der EPFL = Grubenmann Project : a contemporary analysis by the IBOIS laboratory and students at der EPFL. – St. Gallen : VGS Verlagsgenossenschaft St. Gallen, 2016. 195 S. : Ill. ; 17, 5 x 24 cm ; Broschur. (ISBN 978-3-7291-1153-0) CHF / EUR 42.00

Auch nach bald 300 Jahren beeindrucken die Konstruktionen der Baumeisterfamilie Grubenmann aus Teufen/AR heutige Architekten, Ingenieure und Baufachleute gleichermassen. Yves Weinand, Professor an der ETH Lausanne und Leiter des Instituts für Holzkonstruktionen (IBOIS) nimmt dies zum Anlass, mit seinen Studenten die Dachstühle der Grubenmann-Kirchen zu untersuchen, zu zeichnen, digital zu erfassen und neu zu interpretieren.

Ausstellung im Zeughaus Teufen vom 23. Oktober 2016 bis 12. Februar 2017
Zeughausplatz 1, 9053 Teufen

Öffnungszeiten:
Mittwoch, Freitag, Samstag  14:00 - 17:00 Uhr
Donnerstag                                    14:00 - 19:00 Uhr
Sonntag                                           12:00 - 17:00 Uhr

 

 

Neuerscheinung 2016:
Faszination Farbholzschnitt

Beeinflusst vom japanischen Farbholzschnitt, begannen um 1860 in Paris tätige Künstler sich mit der japanischen Kunst auseinander zu setzen. Der Japonismus erfuhr schnell eine Verbreitung über ganz Europa. Im deutschsprachigen Raum beschäftigten sich die Hamburger Otto Eckmann und Peter Behrens um 1895 erstmals mit dem Holzschnitt nach japanischen Vorbildern. Wenig später folgten Emil Orlik und Ernst Neumann. 1901‒02 widmeten sich in München auch Martha Cunz und Wassily Kandinsky dem japanisierenden Farbholzschnitt. Die neue Kunstform erfreute sich bald grosser Beliebtheit, und zahlreiche Künstlerinnen und Künstler pflegten den Mehrplattenholzschnitt.

Studer, Daniel. Faszination Farbholzschnitt: der japanisierende Farbholzschnitt als Kunstform des Jugendstils ; mit einem Katalog der Holzschnitte von Martha Cunz.
St. Gallen : VGS Verlagsgenossenschaft St.Gallen, 2016.
276 S. : Ill. ; 22,5 x 30 cm ; Hardcover mit geradem Buchrücken, auf den Buchblock beschnitten.
(ISBN 978-3-7291-1152-3)  CHF / EUR 48.‒


Neuerscheinung 2016: 
So einfach war es also zu gehen

Als dritter Titel der Edition Literatur Ostschweiz erscheint demnächst das Romandebut der St.Galler Autorin Laura Vogt. In ihrem Erstling geht es um Väter und Schwestern, Nähe und Distanz.

Ich betätigte das Feuerzeug und inhalierte schweigend. Schliesslich sagte ich: Wäre Vater tot, gingen wir an ein Grab, eine Figur wäre darauf platziert, ein Engel aus Bronze zum Beispiel, Maria mit Kind im Arm oder stattdessen ein Lamm, ein Kamel, die Sphinx. Wir könnten jeden Monat Blumen bringen, und das Grab würde nach fünfundzwanzig Jahren aufgehoben. Aber er ist nicht tot, basta, entgegnete Naomi.

Laura Vogt, geboren 1989 in Teufen, absolvierte das Schweizerische Literaturinstitut in Biel. Davor studierte sie fünf Semester Kulturwissenschaften an der Universität Luzern und hielt sich längere Zeit in Uganda, Ägypten und Griechenland auf. Sie schreibt Prosa, lyrische und journalistische Texte und ist in diverse Projekte involviert. 2012 gewann sie den Schreibwettbewerb der Literaare; 2014 wurde sie mit einem Werkbeitrag der Ausserrhodischen Kulturstiftung ausgezeichnet.
In ihrem beeindruckenden Debütroman erzählt Laura Vogt von Vätern und Schwestern, Körper und Spiegel, von Sprache und Schweigen, Nähe und Distanz. Es geht ums Unterwegssein und den Umgang mit sich selbst als Fluchttier.

«In einer bildstarken Sprache, hellwach und hoch agil, erkundet die junge Ich-Erzählerin Helen ihre inneren Landschaften, die sich nicht nur in Hamburg und der Schweiz, sondern auch im Ägypten der arabischen Revolution offenbaren. Am Ende ist sie eine andere; im Verlust aller Gewissheiten ist sie nicht nur in der Gegenwart angekommen, sondern auch näher bei sich selbst.» Ruth Schweikert

«Laura Vogt gelingt es, eine intime Form der Literatur mit engagiertem und genauem Erzählen zu verbinden» Francesco Micieli

 

Neuerscheinung 2016:
nachtein – nachtaus: 8 Nächte, 8 Besuche

 

Regierungsrätin Heidi Hanselmann stellte ihr Präsidialjahr unter das Motto «Nachtein – nachtaus, damit tagein – tagaus alles funktioniert». Bei nächtlichen Besuchen in verschiedenen Betrieben und Regionen des Kantons St. Gallen und begleitet von einer Journalistin und einer Fotografin sind eindrückliche Reportagen entstanden, die nun in einem Band vorliegen. 

«Diese Menschen arbeiten für das Allgemeinwohl und ihre Dienstleistungen werden von der breiten Bevölkerung oft zu wenig wahrgenommen. Ich wollte ihnen durch meinen Besuch unsere Wertschätzung entgegenbringen und gleichzeitig der breiten Bevölkerung diese Tätigkeiten vorstellen.» 
Heidi Hanselmann, Vorsteherin Gesundheitsdepartement St.Gallen



Keller+Kuhn «Alles Übrige ergibt sich von selbst»
Nummer 2 der Edition Literatur Ostschweiz




 

Die beiden Autoren Christoph Keller und Heinrich Kuhn verfassen seit Jahren gemeinsam Geschichten um die beiden Stadtflaneure Maag und Minetti. Erstmals werden die Geschichten im Buch «Alles Übrige ergibt sich von selbst» umfangreich zusammengefasst und – mit Illustrationen von Beni Bischof bereichert – präsentiert.

«Maag & Minetti, das sind zwei empathische Hedonisten, zwei wohlwollende Stadtphilosophen. Sie stellen die grossen Fragen der Welt noch einmal im Kleinen. Nicht so aufgebracht wie Bert Brechts Herr Keuner. Eher bescheiden wie Wolfgang Hermanns Faustini. Auch dieser gewisse Plume von Henri Michaux fällt einem ein. Aber im Grunde gibt es wenig formal und atmosphärisch Vergleichbares. Solche Figuren sind in der Literatur selten.» 
Wolfgang Mörth, Herausgeber von Miromente, der österreichischen Zeitschrift für Gut und Bös

«Wir stehen im Fall Keller + Kuhn vor einer faszinierenden Konstellation multipler Persönlichkeiten. Solche Persönlichkeitsspaltungen können im realen Alltagsleben ­bekanntlich unpraktisch sein oder sich gar katastrophal auswirken – in der Literatur aber sind sie ein grosses Glück: Die Verwandlung des platten Alltags-­­­Ichs in ein kaleidoskopisch schillerndes Autoren-Ich, Poly-­Perspektivität also gehört zu den Existenzbedingungen von Literatur überhaupt: Und wenn ein Autor oder in unserem Fall: zwei Autoren diese Kunst des Blick­winkel-Wechsels, der Mehrfachspiegelung und Wahr­­­nehmungsvervielfachung so virtuos praktizieren wie Keller und Kuhn, dann ist das Leseglück perfekt.» 
Peter Surber, Saiten-Redaktor


Tschicholds Faszikel – Unbekanntes von und zu Jan Tschichold von Jost Hochuli


Heisszeit
29.50

Durstland
23.00

Teufen
30.00