VGS Verlagsgenossenschaft St. Gallen

Eindrücke von der Buchvernissage von Der grosse Aufbruch. Kunst – Kultur– Protest am 18.5.2026 in der Grabenhalle

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Mehr als 200 Personen kamen am 18. Mai 2026 zur Buchvernissage in die Grabenhalle, die bis auf den letzten Platz und darüber hinaus besetzt war. Die Gäste erlebten eine aussergewöhnliche und informative Buchpräsentation, viele schwelgten in und teilten ihre Erinnerungen.

Wir bedanken uns herzlich bei allen, die die Veranstaltung zu so einem schönen Anlass auch für die VGS machten: Julia Kubik, die das Gespräch mit Autorin Corinne Schatz, Autor Ralph Hug und Buchgestalterin Laura Prim moderierte; Paul Rechsteiner für seinen Vortrag über die Achtzigerjahre in St. Gallen sowie Les Reines Prochaine für den musikalischen Auftakt und das Kurzkonzert zum Ausklang, gefolgt von Tanzbarem von DJ Boiled Stanley.

Fotos von Niklas Thalmann.

Der grosse Aufbruch. Kunst – Kultur – Protest. Die 80er in St. Gallen
CHF 65.00

Ralph Hug, Corinne Schatz

Der grosse Aufbruch. Kunst – Kultur – Protest. Die 80er in St. Gallen

St. Gallen und die Region erlebten in den frühen 1980er-Jahren einen spektakulären Kulturaufbruch. Neue Kunst, Performance, junge wilde Malerei, Punk, Video, Avantgarde, Strassentheater, Untergrundliteratur – neue Formate, Subkulturen und Protestbewegungen drängten nach vorn und setzten eine nie gekannte Dynamik in Gang. Am Ende war die Kulturlandschaft eine andere. Wo vorher Traditionsinstitute dominierten, entfaltete sich in neuen urbanen Szenen und Stätten wie Grabenhalle, Kino K59, Kunsthalle, Wyborada oder Bädli Trogen und Rose Stein die Kreativität der Gegenkultur.

Der grosse Aufbruch erzählt in Interviews mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen, in Texten, Dokumenten und vielen Bildern und bisher unbekannten Originalfotos von einer der spannendsten Epochen, die St. Gallen und die Region wohl je erlebten. Ein Blick auf diese Meilensteine und die Personen, die sie schufen, macht klar: Was damals geschah, legte den Grundstein für unsere Gegenwart. Zeit für einen Rückblick im Kontext auf die folgenreichen Kämpfe und Kontroversen, Experimente und kulturellen Durchbrüche vor gut vierzig Jahren.

Mit Textbeiträgen von Marcel Zünd, Josef Felix Müller, Anna Beck-Wörner, Wolfgang Steiger und Marcel Elsener sowie Gesprächen mit Roman Signer, Wolfgang Steiger, Pascal Froidevaux, Anita Hohengasser, Muda Mathis und Werner Graf, Pipilotti Rist, Urs Eberle, Pius Frey, Flavia Jäggi, Norbert Möslang, Katharina Henking und einem Nachwort von Bice Curiger.

Buchgestaltung: Laura Prim

536 Seiten, 22 x 30 cm, mehr als 1100 Abbildungen, Hardcover

ISBN 978-3-7291-1211-7

CHF / EUR 65.–

Erscheint im Mai 2026. Vorbestellbar.

47. Generalversammlung der VGS am 10.6.2026

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Sehr geehrte Genossenschaftsmitglieder

Die nächste Generalversammlung findet am Mittwoch, 10. Juni 2026, um 17.30 Uhr im Café des Kunstmuseums St. Gallen statt.

Im Anschluss daran, gegen 18 Uhr, gewährt uns Corinne Schatz, VGS-Mitglied und Autorin von Der grosse Aufbruch. Kunst, Kultur, Protest: Die 80er in St. Gallen, Einblick in die Arbeit zur Publikation, die sie gemeinsam mit Ralph Hug herausgebracht hat. Danach laden wir Sie ein auf eine Kurzführung durch die aktuelle Ausstellung im Museum mit Bezug zum vorgestellten Buch sowie zum Apéro.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme, die Unterlagen zur Generalversammlung erhalten Sie per Post.

Der grosse Aufbruch. Kunst – Kultur – Protest. Die 80er in St. Gallen
CHF 65.00

Ralph Hug, Corinne Schatz

Der grosse Aufbruch. Kunst – Kultur – Protest. Die 80er in St. Gallen

St. Gallen und die Region erlebten in den frühen 1980er-Jahren einen spektakulären Kulturaufbruch. Neue Kunst, Performance, junge wilde Malerei, Punk, Video, Avantgarde, Strassentheater, Untergrundliteratur – neue Formate, Subkulturen und Protestbewegungen drängten nach vorn und setzten eine nie gekannte Dynamik in Gang. Am Ende war die Kulturlandschaft eine andere. Wo vorher Traditionsinstitute dominierten, entfaltete sich in neuen urbanen Szenen und Stätten wie Grabenhalle, Kino K59, Kunsthalle, Wyborada oder Bädli Trogen und Rose Stein die Kreativität der Gegenkultur.

Der grosse Aufbruch erzählt in Interviews mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen, in Texten, Dokumenten und vielen Bildern und bisher unbekannten Originalfotos von einer der spannendsten Epochen, die St. Gallen und die Region wohl je erlebten. Ein Blick auf diese Meilensteine und die Personen, die sie schufen, macht klar: Was damals geschah, legte den Grundstein für unsere Gegenwart. Zeit für einen Rückblick im Kontext auf die folgenreichen Kämpfe und Kontroversen, Experimente und kulturellen Durchbrüche vor gut vierzig Jahren.

Mit Textbeiträgen von Marcel Zünd, Josef Felix Müller, Anna Beck-Wörner, Wolfgang Steiger und Marcel Elsener sowie Gesprächen mit Roman Signer, Wolfgang Steiger, Pascal Froidevaux, Anita Hohengasser, Muda Mathis und Werner Graf, Pipilotti Rist, Urs Eberle, Pius Frey, Flavia Jäggi, Norbert Möslang, Katharina Henking und einem Nachwort von Bice Curiger.

Buchgestaltung: Laura Prim

536 Seiten, 22 x 30 cm, mehr als 1100 Abbildungen, Hardcover

ISBN 978-3-7291-1211-7

CHF / EUR 65.–

Erscheint im Mai 2026. Vorbestellbar.

7. Mai 2026 – 19 Uhr: Buchvernissage «Diaspora oder neue Heimat. Migration in die Ostschweiz» von Martin Arnold und Urs Fitze

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Buchvernissage «Diaspora oder neue Heimat. Migration in die Ostschweiz» von Martin Arnold und Urs Fitze.

Donnerstag, 7. Mai 2026, 19 Uhr
Raum für Literatur (Hauptpost)
St. Leonhard-Strasse 40, 9000 St. Gallen

Die St.Galler Journalisten Martin Arnold und Urs Fitze stellen ihr neues Buch «Diaspora oder neue Heimat - Migration in die Ostschweiz» vor.

Die Publikation lädt zur Begegnung mit Menschen ein, die eines eint: Sie haben Migrationshintergrund. So erlebt die Ghanesin die Ostschweiz als gastlich und garstig zugleich. Sie ist eine von 27 Migrantinnen und Migranten, die aus ihrem Leben erzählen.

Zudem beleuchten die beiden Autoren die jüngere Geschichte der Migration in die Ostschweiz. Die jahrzehntelang verfolgte Politik einer Begrenzung der Ausländerzahl kratzte immer wieder an der Menschenwürde. Trotzdem sind weit mehr Menschen geblieben als geplant. Das liegt an ihrer Hartnäckigkeit, an einer Wirtschaft, die um ihren beruflichen Wert weiss, und nicht selten an einem privaten und gesellschaftlichen Umfeld, das die oft garstige Politik mit Gastlichkeit, Freundschaft und Liebe aufwiegt.

Martin Arnold und Urs Fitze präsentieren das Buch zusammen mit Migrantinnen und Migranten.

Eintritt frei. Anschliessend Apéro.

In Zusammenarbeit mit dem Verein Pro Stadtbibliothek.

Diaspora oder neue Heimat? Migration in die Ostschweiz
CHF 32.00

Martin Arnold, Urs Fitze

Buchgestaltung: Eveline Arnold
272 Seiten, 65 Abbildungen, 17,5 × 24 cm,
Broschur

ISBN 978-3-7291-1212-4
CHF / EUR 32.–

Die Ghanesin, die ihrer Liebe in die Ostschweiz gefolgt ist, erlebt ihr Gastland als gastlich und garstig zugleich. Mit Letzterem meint sie nicht nur das Wetter.

27 Menschen mit Migrationshintergrund erzählen den Autoren Martin Arnold und Urs Fitze in diesem Buch ihre Geschichte, vom tamilischen Gastwirt in einem Appenzeller Dorf über die Seconda, die es zur Stadtpräsidentin gebracht hat, bis zum jungen Afghanen, der nach verlorenen Jahren als minderjähriger Geflüchteter den Lehrabschluss geschafft hat. Es zeigt sich, dass die Frage nach Diaspora oder neuer Heimat oft eine Generationenfrage ist. Integration braucht Zeit.

Diese Porträts sind ein wichtiger Baustein dieses Buches. Sie geben der Migration von Hunderttausenden ein Gesicht, die seit Ende des 19. Jahrhunderts die Ostschweiz bevölkert haben, in den meisten Fällen nur auf Zeit. Die Autoren erzählen diese Geschichte bis in die Gegenwart. Die Menschen kamen immer dann aus dem Ausland, wenn die Wirtschaft nach ihnen dürstete.

Politik und Behörden, getragen von weiten Teilen der Bevölkerung, verfolgten seit den 1930er-Jahren über Jahrzehnte eine Politik der Begrenzung der Ausländerzahl mit dem Saisonnierstatut. Die Menschlichkeit blieb dabei oft auf der Strecke, etwa beim verweigerten Familiennachzug, was Eltern zwang, ihre Kinder in Verstecken zu halten. Diese Politik scheiterte.

Weit mehr Ausländerinnen und Ausländer sind geblieben als geplant. Das liegt an ihrer Hartnäckigkeit, ihrem starken Willen, dem Lebensweg, der es, gerade mit Kindern, anders meint, einer Wirtschaft, die um ihren hohen beruflichen Wert weiss, und einem privaten und gesellschaftlichen Umfeld, das die garstige Politik mit Gastlichkeit, Freundschaft und Liebe konterkariert.

Das Leben meint es anders. Auch davon erzählen die Autoren. Mit der Einführung der Personenfreizügigkeit endete dieses Regime 2002 zumindest für EU-Bürgerinnen und -Bürger. Rund ein Viertel der Ostschweizer Bevölkerung hat heute keinen Schweizer Pass. Die politischen Debatten um eine Begrenzung der Ausländerzahl sind damit eher noch befeuert worden. Mehr Gelassenheit, so die Autoren, täte Not.

18. Mai 2026, 19 Uhr: Buchvernissage «Der grosse Aufbruch. Kunst, Kultur, Protest: Die 80er in St. Gallen» von Ralph Hug und Corinne Schatz

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Buchvernissage: «Der grosse Aufbruch. Kunst, Kultur, Protest: Die 80er in St. Gallen»
von Ralph Hug und Corinne Schatz

Montag, 18. Mai 2026, 19 Uhr, Einlass 18.30 Uhr
Grabenhalle St. Gallen

St. Gallen und die Region erlebten in den 1980er-Jahren einen spektakulären Kulturaufbruch. Neue Kunstformen, Subkulturen und Protestbewegungen setzten eine nie gekannte Dynamik in Gang und erkämpften sich Raum und Anerkennung. Am Ende war die Kulturlandschaft eine andere. Erstmals wird dieser kollektive Prozess im Panoramablick dargestellt – St. Gallens bewegteste Zeit in einem Band. 

Programm
Julia Kubik im Gespräch mit Ralph Hug, Corinne Schatz und Laura Prim (Gestaltung)

Paul Rechsteiner: Würdigung der 80er-Jahre

Musik und Performance:
Les Reines Prochaines
DJ Boiled Stanley

Anschliessend Apéro und Bar und Buchverkauf

Eintritt frei, keine Anmeldung notwendig

Über die Publikation:

Ralph Hug und Corinne Schatz
«Der grosse Aufbruch. Kunst, Kultur, Protest: Die 80er in St. Gallen»
536 Seiten, 22 x 30 cm, mehr als 1000 Abbildungen
ISBN 978-3-7291-1211-7
CHF 65.– (Vernissagepreis 50.–)

Der grosse Aufbruch. Kunst – Kultur – Protest. Die 80er in St. Gallen
CHF 65.00

Ralph Hug, Corinne Schatz

Der grosse Aufbruch. Kunst – Kultur – Protest. Die 80er in St. Gallen

St. Gallen und die Region erlebten in den frühen 1980er-Jahren einen spektakulären Kulturaufbruch. Neue Kunst, Performance, junge wilde Malerei, Punk, Video, Avantgarde, Strassentheater, Untergrundliteratur – neue Formate, Subkulturen und Protestbewegungen drängten nach vorn und setzten eine nie gekannte Dynamik in Gang. Am Ende war die Kulturlandschaft eine andere. Wo vorher Traditionsinstitute dominierten, entfaltete sich in neuen urbanen Szenen und Stätten wie Grabenhalle, Kino K59, Kunsthalle, Wyborada oder Bädli Trogen und Rose Stein die Kreativität der Gegenkultur.

Der grosse Aufbruch erzählt in Interviews mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen, in Texten, Dokumenten und vielen Bildern und bisher unbekannten Originalfotos von einer der spannendsten Epochen, die St. Gallen und die Region wohl je erlebten. Ein Blick auf diese Meilensteine und die Personen, die sie schufen, macht klar: Was damals geschah, legte den Grundstein für unsere Gegenwart. Zeit für einen Rückblick im Kontext auf die folgenreichen Kämpfe und Kontroversen, Experimente und kulturellen Durchbrüche vor gut vierzig Jahren.

Mit Textbeiträgen von Marcel Zünd, Josef Felix Müller, Anna Beck-Wörner, Wolfgang Steiger und Marcel Elsener sowie Gesprächen mit Roman Signer, Wolfgang Steiger, Pascal Froidevaux, Anita Hohengasser, Muda Mathis und Werner Graf, Pipilotti Rist, Urs Eberle, Pius Frey, Flavia Jäggi, Norbert Möslang, Katharina Henking und einem Nachwort von Bice Curiger.

Buchgestaltung: Laura Prim

536 Seiten, 22 x 30 cm, mehr als 1100 Abbildungen, Hardcover

ISBN 978-3-7291-1211-7

CHF / EUR 65.–

Erscheint im Mai 2026. Vorbestellbar.

11. April 2026, 17 Uhr: Buch- und Ausstellungsvernissage Café Spörri

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Das Zeughaus Teufen und die VGS Verlagsgenossenschaft laden herzlich zur Aussstellungs- und Buchvernissage von Café Spörri ein.

Samstag, 11. April 2026, 17 Uhr

Zeughaus Teufen
Zeughausplatz 1
9053 Teufen

Vernissageprogramm:

In einem kurzen Gespräch mit Hanspeter Spörri und Lilia Glanzmann tauchen wir in die vielseitige Geschichte des Café Spörri ein. Im Anschluss geniessen wir den legendären «Riz Casimir» nach Originalrezept. Zubereitet wird der Klassiker von Heidi Weishaupt vom Restaurant «Trübli», die das Kochen einst im Café Spörri erlernt hat. Begleitet wird das Essen unter anderem von Champagner, solange der Vorrat reicht.

Schon die Patissier:innen und Confiseur:innen haben ihre süssen Geheimnisse stets mitgenommen und in die Welt hinausgetragen. Genau diesen Geist wollen wir aufleben lassen. An einer grossen, bunten Dessert-Tafel teilen wir Genuss und Wissen: Bring einfach deinen Lieblingskuchen oder dein liebstes Familien-Dessert mitsamt dem Rezept mit und lass uns gemeinsam schlemmen und entdecken.

Zur Ausstellung

Wir bewegen uns oft zwischen den Welten: von Paris ins Appenzellerland, vom Grand Hotel in die Dorfstube, auf der Suche nach Schutz und Fortschritt. Das Café Spörri verband diese vermeintlichen Gegensätze mühelos und brachte das Menschliche in uns zum Vorschein. Über Jahrzehnte war das Café mehr als eine Konditorei; es war das «Stadtcafé im Appenzellerland». Die Geschichte begann mit Jacques Spörris Wanderjahren während der Belle Époque, die ihn von Nizza über Paris bis nach Glasgow führten. Das dort erlernte Handwerk legte den Grundstein für eine Dynastie, die Teufen prägte. Unter Peter und Helen Spörri avancierte das Haus in den 1960er- und 70er-Jahren zum «Bijou», in dem Bundesräte, Filmstars und die Dorfjugend gleichermassen verkehrten.

Die Ausstellung ist ein Beitrag zur Debatte um Baukultur und den Wandel des Dorflebens. Sie regt dazu an, über den Wert von Treffpunkten nachzudenken – Orte der Begegnung, an denen die Welt für einen Moment stillstand. Doch die Geschichte erzählt auch vom schmerzhaften Ende: dem Ringen um einen Neubau, dem Konflikt zwischen betrieblicher Notwendigkeit und Ortsbildschutz sowie dem Verlust eines identitätsstiftenden Ortes.

Die Szenografie macht das einstige «Wiener Café auf dem Land» fragmentiert und durch das Archiv von Hanspeter Spörri wieder erfahrbar Sie zeigt Original-Exponate, von den Rezeptkladden der Wanderjahre bis zu Relikten des Interieurs. Die Ausstellung dokumentiert nicht nur die Kunst der Patisserie, sondern auch den gesellschaftlichen Wandel von der handwerklichen Grundversorgung zum Erlebnis-Sektor. Sie stellt die Frage: Wie viel Veränderung verträgt ein Dorfzentrum, und was bleibt, wenn der Treffpunkt geht, aber das Haus weiter steht?

Zur Aussttellung gibt es ein vielfältiges Besucherprogramm: https://zeughausteufen.ch/agenda

Die Publikation bekommen Sie in Ihrer Buchhandlung, im Zeughaus Teufen oder hier im Onlineshop.

Café Spörri 1932–2012
CHF 30.00

Zeughaus Teufen, David Glanzmann, Lilia Glanzmann, Hanspeter Spörri (Hrsg.)

Buchgestaltung: TGG Design Agentur, St. Gallen

180 Seiten, ca. 240 Abbildungen, 15,4 × 21 cm, Wire-O-Bindung

ISBN 978-3-7291-1213-1

CHF / EUR 30.–

Lieferbar

Anlässlich der Ausstellung Café Spörri im Zeughaus Teufen erscheint die gleichnamige Begleitpublikation.

Die Geschichte des Café Spörri ist untrennbar mit der Familie Spörri verbunden, angefangen mit Jakob «Jacques» Spörri (1881–1963), dessen Vision den Grundstein für eine jahrzehntelange Tradition legte. Bevor das Haus zu jener Institution wurde, die über Generationen hinweg als «Stadtcafé im Appenzellerland» bekannt sein sollte, durchlief Jacques Spörri eine aussergewöhnliche berufliche Odyssee. Seine Lehr- und Wanderjahre führten ihn zu Beginn des 20. Jahrhunderts quer durch Europa, vom Genfersee über das mondäne Nizza und Paris bis hin in die nebligen Gassen Glasgows und zurück in die touristischen Hochburgen der Schweiz. Es war eine Zeit der «Belle Époque», in der die Konditorkunst ihre Blütezeit erlebte und in der ein junger Handwerker nicht nur Rezepte, sondern auch Sprachen, Kulturen und den Umgang mit einer anspruchsvollen internationalen Klientel erlernte.

Die vorliegenden Arbeitszeugnisse, sorgfältig aufbewahrte Papierdokumente in verschnörkelter Handschrift oder auf gedrucktem Briefkopf, zeichnen den Lebensweg eines Handwerkers nach, der seine Kunst mit Leidenschaft und Disziplin perfektionierte. Sie sind nicht nur Belege für Anstellungen, sondern Zeugen einer europäischen Bildungsreise, die das Fundament für die spätere Qualität und den Ruf des Café Spörri legte.

Wir bewegen uns oft zwischen den Welten: von Paris ins Appenzellerland, vom Grand Hotel in die Dorfstube, auf der Suche nach Schutz und Fortschritt. Das Café Spörri verband diese vermeitlichen Gegensätze mühelos und brachte das Menschliche in uns zum Vorschein. Unter Peter und Helen Spörri avancierte das Haus in den 1960er- und -70er-Jahren zum «Bijou», in dem Bundesräte, Filmstars und die Dorfjugend gleichermassen verkehrten.

Ausstellung und Buch sind ein Beitrag zur Debatte um Baukultur und den Wandel des Dorflebens. Sie regen dazu an, über den Wert von Treffpunkten nachzudenken – Orte der Begegnung, an denen die Welt für einen Moment stillstand. Doch die Geschichte erzählt auch vom schmerzhaften Ende: dem Ringen um einen Neubau, dem Konflikt zwischen betrieblicher Notwendigkeit und Ortsbildschutz sowie dem Verlust eines identitätsstiftenden Ortes.

Eindrücke von der Buchvernissage von Die Stadt St. Gallen seit dem Zweiten Weltkrieg am 4.11.2025 im Palace

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Rund 230 Personen kamen am 4. November 2025 zur Buchvernissage ins Palace und erlebten einen unterhaltsamen und informativen Abend über St. Gallen – wir bedanken uns bei allen, die die Veranstaltung zu so einem schönen Anlass auch für die VGS machten: Peter Stahlberger und Marcel Mayer für die Buchvorstellung, Manuel Stahlberger für seine kreativen Beiträge über seinen Vater und die Stadt und beider Eigenheiten, dem Team vom Palace, Béa Gmünder fürs Catering, Niklas Thalmann für die Fotos!

Die Stadt St. Gallen seit dem Zweiten Weltkrieg
CHF 50.00

Peter Stahlberger

Die Stadt St. Gallen seit dem Zweiten Weltkrieg

Bis heute gibt es kein Werk, das die Geschichte der Stadt St. Gallen vom Zweiten Weltkrieg bis zur Gegenwart in all ihren Facetten darstellt. Das Buch des Historikers und langjährigen NZZ-Regionalkorrespondenten Peter Stahlberger schliesst diese Lücke. Es basiert auf intensiver mehrjähriger Forschungsarbeit, geichwohl ist es in gut lesbarer, die verschiedenen Aspekte zu einer schlüssigen Erzählung verknüpfenden Form gehalten.

In drei Teilen werden die Ereignisse und Entwicklungen der vergangen acht Jahrzehnte geschildert – vom Übergang von der Krisen- und Kriegszeit zur Nachkriegszeit in den 1940er-Jahren über die Wachstumsphase ab Mitte des 20. Jahrhunderts, die trotz einigen Rückschlägen bis heute anhält, bis zu den Herausforderungen, denen sich der Stadt in Zeiten der Globalisierung und des zunehmenden Standortwettbewerbs gegenübersieht.

Buchgestaltung: TGG Visuelle Kommunikation, St. Gallen

ca. 460 Seiten, ca. 170 Abbildungen, 17 × 23 cm, Leinenband mit Schutzumschlag und drei Lesebändchen; mit Sach-, Orts- und Namensregister

ISBN 978-3-7291-1208-7

Lieferbar

Diese Publikation wurde möglich gemacht durch die grosszügige Unterstützung von folgenden Institutionen und Stiftungen:

Kanton St. Gallen // Stadt St. Gallen // Ortsbürgergemeinde St. Gallen // Gesellschaft Pro Vadiana // Kultur St. Gallen Plus // Ernst und Annelies Grossenbacher-Güntzel Stiftung // Susanne und Martin Knechtli-Kradolfer-Stiftung // Walter und Verena Spühl-Stiftung // Steinegg Stiftung // Ria & Arthur Dietschweiler-Stiftung // Dr. Fred Styger Stiftung, Herisau